St. Maria, Rorgenwies
Die Pfarrei St. Maria Rorgenwies hat 180 katholische Gläubige (Stand 31.12.2020).

1447 wurde eine Kaplanei errichtet, die 1481 zur selbstständigen Pfarrei erhoben wurde. 1142 gründete Graf Heinrich von Nellenburg eine Bruderschaft, in die sich viele Pilger eintragen ließen.
Die Verehrung galt seit jeher dem Gnadenbild der Muttergottes auf dem Hochaltar, das sich – so die Legende – während eines Brandes von der Wand löste und hinunter zum Frauenbrunnen schwebte, um sich zu löschen.
Die Kirche ist in wesentlichen Bauteilen ein spätgotischer Bau, eine nach Osten ausgerichtete Saalkirche.
Hochaltar und die beiden Nebenaltäre von 1720 sind im barocken Stil erbaut und mit gewundenen Säulen, vergoldeten Kapitellen, wertvollen Gemälden und Figuren ausgestattet.
In den Jahren 1998 und 1999 fand eine Innenrenovation der Kirche statt, der eine Aussenrenovierung in den Jahren 2005 und 2006 folgte.

