Eucharistie

 Die Eucharistiefeier, die Feier der hl. Messe, ist das Herzstück im Leben der Christen. Sie ist nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil „Quelle und Höhepunkt“ im Leben einer Gemeinde. In dieser Feier konzentriert sich das Geschehen der Karwoche, des Letzten Abendmahles Jesu mit seinen Jüngern, seines Todes sowie seiner Auferstehung, des Ostergeschehens. Daran angelehnt dürfen Mitfeiernde ihr konkretes Leben in die Messfeier einbringen. Das Schwere, Nöte und Sorgen dürfen unter das Kreuz gelegt werden mit der Bitte im Erleichterung; die Wünsche und die Bitte um Unterstützung dürfen vor Gott gebracht werden; Unvollkommenes und Wandlungsfähiges mögen gewandelt werden, mögen geheilt werden von Jesu Liebe und Kraft. Nicht nur Brot und Wein sollen in Jesu Leib und Blut verwandelt werden, sondern das ganze Leben. In der Kommunion empfängt der Gläubige Jesus selbst, erfährt intensive Gemeinschaft mit IHM. Als gestärkter und gesegneter Christ gilt es die Botschaft Jesu über die Messfeier hinaus in den Alltag zu nehmen und zu leben.
 
 Der Flyer „Himmlische Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag“ erklärt in einfachen Worten schrittweise, wie diese Aspekte in die Eucharistiefeier einbezogen werden können, sodass die Messe wirklich zu einer ganz persönlichen und lebensnahen und lebensbejahenden Feier werden kann. In den Kirchen, im Pfarrbüro sowie bei Pfr. Lipinski ist der Flyer zu erhalten.
 
Die Heilige Kommunion kann auch außerhalb der Messfeier empfangen werden. Sie ist das Sakrament, das uns in der Gemeinschaft mit Jesus Christus und miteinander stärken möchte. Wem der Empfang in der Messe nicht möglich ist, wird die Kommunion auf Wunsch nach Hause gebracht. Die Spendung der Krankenkommunion geschieht in einer kleinen Feier; gerne dürfen dabei Angehörige dabei sein. In der Regel geschieht dies am ersten Freitag im Monat, dem sogenannten Herz-Jesu-Freitag. Pfarrer oder Kommunionhelfer/innen kommen dann gerne zu Ihnen. Bitte wenden Sie sich an das Pfarrbüro oder an den Geistlichen.
 
Als Wegzehrung wird die Kommunion einem Sterbenden gereicht (Versehgang). Setzen Sie sich dazu jederzeit mit dem Geistlichen in Verbindung.