Eckartsbrunn

St. Cosmas und Damina, Eckartsbrunn (Patrozinium: 26. Sept.)

In Eckartsbrunn gab es
wahrscheinlich schon viel länger eine Kapelle, als es der heutige Barockbau vermuten läßt. Der Ort war schon in der Merowingerzeit (7./8. Jh.) besiedelt, die erste urkundlich Erwähnung ist 1174. Kirchlich ist Eckartsbrunn, das stets zum Pfarrsprengel Hostetten gehörte, seit 1366 nachweisbar.
St. Cosmas und Damian in Eckartsbrunn ist eine einfache Saalkirche mit Dachreiter und eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor. Die Gesamtwirkung des Innenraums wirkt sehr  homogen 'barock'. Barock, wenngleich mehrmals restauriert  und neu  gefaßt, ist auch der Hochaltar des 17. Jh. mit den beiden Figuren der Patrone Cosmas und Damin (18. Jh.).
Eine Besonderheit sind  fünf Votivtafeln, die heute unter der Empore aufgehängt sind. Sie sind eher kultur- als kunsthistorisch interessant und zeugen von einer einst blühenden Wallfahrt, die noch in den 1930er Jahren lebendig war.
(Franz Hofmann, Die Kapelle St. Cosmas und Damian in Eckartsbrunn in: 1300 Jahre Honstetten. Ein Streifzug durch die Geschichte, S. 81-86)