St. Peter und Paul (Patrozinium: 29. Juni)
Die Pfarrei St. Peter und Paul Orsingen hat 903 katholische Gläubige (Stand 31.12.2020).
Orsingen war bis zum Jahr 1587 eine Filiale der Mutterpfarrei St. Mauritius, Eigeltingen. 1575 wurde mit dem Bau der ersten Orsinger Pfarrkirche begonnen, die dann 1581 eingeweiht wurde. 1587 wurden Orsingen dann zur selbstständigen Pfarrei ernannt. Am Pfingstmontag 31. Mai 1909 wurde der Grundstein für die heutige Kirche gelegt, nachdem die alte Kirche abgerissen worden war. Lediglich der Kirchturm blieb bestehen, der dann im Laufe der weiteren Bauzeit um fünf Meter erhöht werden mußte. Nach nur zweijähriger Bauzeit konnte dann am 31. Mai 1911 die neue Kirche durch Erzbischof Thomas Nörber eingeweiht werden. Im Jahre 1958 wurde die Fassade des Turmes und der Kirche renoviert und neu gestrichen. Die nächste große Außenrenovierung stand 1998 an, wobei hier auch die Dächer saniert wurden.
Eine komplette Innensanierung erfuhr die Orsinger Pfarrkirche in den Jahren 1977/78.
Die dem
heiligen Nikolaus geweihte Kapelle am Fuße des Kirnbergs gelegen, ist das letzte sichtbare Zeichen der früheren Siedlung Oberorsingen. Verschiedene Funde deuten hier jedoch auf ein höheres Alter als das Erwähnungsjahr 1360 hin.
Buchhinweis: Alois Stemmer, Orsinger Kirchengeschichte, Konstanz 2011, 96 Seiten, 10,00 €, erhältlich im Pfarrbüro.