Krankensalbung

Krankheit und Leid stellen uns oft auf eine harte Probe: Ein schwerer Unfall, ein Schlaganfall oder eine unheilbare Krankheit führen schmerzhaft vor Augen, wie begrenzt und endlich das menschliche Leben ist. In solchen Situationen brauchen Menschen nicht nur medizinische Hilfe, sondern besonderen Zuspruch, Beistand und Trost. Gott wendet sich den Kranken besonders zu und steht ihnen bei. Im Sakrament der Krankensalbung wird seine heilende Nähe gegenwärtig. Gott lässt die Kranken und Alten in ihrer schwierigen Situation nicht allein. In der Feier dieses Sakramentes stärkt Jesus sie mit seiner Gnade und heilt auf SEINE Weise; eine Wundermedizin ist die Salbung nicht. Aber: Sie schenkt Beruhigung, Ermutigung, Kraft und richtet den Kranken auf. Daher kann die Krankensalbung mehrmals im Leben empfangen werden, nicht nur ein Mal und nicht nur in der Sterbephase eines Menschen.
 
Im Jakobusbrief schreibt der Apostel dazu: „Ist einer von euch krank, dann rufe er die Ältesten der Gemeinde. Sie sollen über ihn beten und ihm im Namen des Herrn mit Öl salben. Das Gebet aus dem Glauben wird den Kranken retten und der Herr wird ihn aufrichten und wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben.“
 
Das eigentliche Sterbesakrament ist das sogenannte Viaticum, die hl. Kommunion als Wegzehrung. Die Salbung in der Sterbephase kann das Hinübergehen in die Ewigkeit auf besondere Weise der Genesung im Sinne eines Bereitseins vor Gott zu stehen, unterstützen.
 
Gerne können Sie sich zur Spendung der Krankensalbung – ob alleine oder mit mehreren Personen zusammen – im Pfarramt oder beim Geistlichen zur Terminvereinbarung melden.
Eine erweitere biblische Sicht zur Krankensalbung finden Sie hier:
 
Datei „FaceTime – Salbung“    (Datei folgt noch)